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Tag der offenen Tür 14.09.14
 


Die Initiative Frei Weinheim (IFW) hatte in diesem Jahr wieder eingeladen und das Fischerhaus von 11.00 – 18.00 Uhr für
Besucher geöffnet.
 
Es war unsere Absicht, den interessierten Bürgerinnen und Bürgern
zu zeigen, was sich seit dem vergangenen Jahr alles getan hat.
Wir hatten für diesen Tag das Fischerhaus eingerichtet, so weit
Möbel und weitere Einrichtungsgegenstände vorhanden sind. Die Sanierungsarbeiten sind zwar noch nicht abgeschlossen, aber die Fortschritte seit dem letzten Jahr sind doch recht beträchtlich:
                                                                                                      
 
 
Vor dem Winteranfang 2013/2014 wurde das Fischerhaus winterfest gemacht und das Dach wurde komplett neu eingedeckt. Weiterhin
wurden von einer Fachfirma die Rohrleitungen an zwei Außenwänden
für eine Wandheizung installiert. Auch wurden die Elektroarbeiten durchgeführt und die neuen Leitungen zum Teil in die alten Metallröhrenleitungen eingezogen. Der Schreinermeister sanierte die Gaube und die Fenster im Erd- und im Obergeschoss und auch eine sanierte Wohnzimmertür wurde eingesetzt. Im Mai begannen die Steinmetzarbeiten. Es wurden neue Sandsteinfensterbänke und Seitengewände der Haustür in Sandstein eingebaut.
 
Von dem Restaurator, Herrn Hans-Peter Kersting wurde der Unterputz
in der Wohnstube und im Flurbereich aufgebracht, die Heizungsrohre verputzt und „Fenster“ in die Vergangenheit angebracht. In diesen erkennt man die unterschiedlichen Materialarten und Farben, die verwendet wurden.
 
Die Mitglieder der IFW selbst haben in den vergangenen Monaten
mehr als 600 Arbeitsstunden in die Sanierung investiert.
Das Interesse der Frei-Weinheimer und vieler Besucher aus Nah und
Fern war sehr groß. Dies zeigte sich an dem stetigen Besuch und den vielen Fragen.

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
Auch ein interaktives Rahmenprogramm wurde angeboten:
Im Wohnraum zeigte Frau Hammer an einem Spinnrad die alte
Kunst des Spinnens, die sie sehr beherrschte und in der Küche
konnten Kinder von Frau Rotter hergestellte Holzfische bemalen.
Auf dem Parkplatz zeigte Aloys Hammer das Sensen-Dengeln,
also wieder schärfen und mit einem Holzdreschflegel umzugehen.
Wer wollte, konnte es auch selbst probieren.
 
Ebenso wurde in einem uralten Butterfass aus Schlagsahne mit
viel Handarbeit und Unterstützung durch Frau Ludwig Butter
gemacht.
 
Auch den verschiedenen angebotenen Kuchen und Getränken wurde
gut zugesprochen. Wir waren mit dem Zuspruch sehr zufrieden und hoffen, dass die weiteren geplanten Baumaßnahmen im 4. Quartal
2014 realisiert werden.
Es ist unser Wunsch, dass im kommenden Jahr das Fischerhaus – hoffentlich komplett saniert - wieder für die Öffentlichkeit geöffnet werden kann.
 
 
 
 
Tag der offenen Tür 08.09.13  
 
 
 
An den Tagen vor dem 8.9.2013 konnten die Anwohner der Schubertstrasse ein reges Treiben vor dem Fischerhaus feststellen.
Es wurde geputzt und gewienert für den Tag der offenen Tür, die Fensterläden wurden geöffnet und zwei Blumenkästen verschönerten
den Anblick. In den beiden unteren Räumen wurden bunte Vorhänge aufgehängt und auf den Tischen Tücher aufgelegt, ein Drahtkinderbett mit vielen kleinen Puppenkindern aus Vorzeiten war der besondere Hingucker für Alt und Jung.

Am Sonntag kam Leben in das Fischerhaus, die Türen waren geöffnet
und die iFW hatte zur Besichtigungeingeladen. Nach dem Gottesdienst strömten die Menschen in das kleine Häuschen, das so viele Besucher wohl lange nicht gesehen hatte.                                               
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herr Oberbürgermeister R. Claus ließ es sich nicht nehmen, als einer der ersten einen Rundgang zu machen und zu einem längeren Besuch verweilte die Beigeordeneten Frau Irene Hilgert. Aber auch viele interessierte Bürger und Bürgerinnen schauten herein, um zu sehen, was sich alles getan hatte. Frau Hildegard Köhler zeigte den interessierten Besuchern, wie früher am Spinnrad Wolle gesponnen wurde. Dies interessierte besonders die Kinder, die dies in ihrem Leben noch nie erlebt hatten.
Viele Frei-Weinheimer kannten noch die letzte Bewohnerin Elsbett
Zerban und wussten das eine oder andere aus dem damaligen Alltag zu berichten.
Während das Obergeschoss aus sicherheitstechnischen Gründen nicht zugänglich war, konnte die kleine ehemalige Küche betreten werden. Außer dem Herd, der noch auf der Fahndungsliste steht, fehlte es fast an nichts .Im Hofbereich lagen die Dachziegel, die noch vor dem Winter wieder verlegt werden.
 
Im Hofdurchgang konnten die Besucher das Kranmodell und das Nachenmodell betrachten und ihren Wissensdurst an Hand der Informationen an den Stellwänden löschen.
Ein Rahmenprogramm fand auf dem nahe gelegenen Parkplatz statt.
Dort wurden Handwerkskünste gezeigt. Herr Alois Hammer
demonstrierte, wie früher gedroschen und Sensen gedengelt
(geschärft) wurden.
 
Viele Fragen wurden von den Besuchern gestellt, das Interesse war
sehr groß. Herr Hans-Peter Kersting, der für die Sanierung des Fischerhauses zuständig ist, nutzte die Gelegenheit zum Gespräch
und stand freundlicherweise Rede und Antwort.
 
Wir waren über den großen Besucherandrang sehr erfreut und
werden das Fischerhaus in nicht zu ferner Zukunft wieder öffnen,
denn es tut sich etwas und das wollen wir der Öffentlichkeit zeigen.